PRESSEMELDUNG 15/10/08
Medizin/Gesundheit – No Embargo
Neue schonende Behandlung
STOSSWELLEN GEGEN CELLULITE
Wien. Cellulite – früher fälschlich Zellulitis und im Volksmund Orangenhaut genannt – betrifft rund 80% aller Frauen. Vielfach ist im Kampf um die glatte Haut nichts „zu teuer“ und Vieles bringt nicht den erwünschten Erfolg. Eine neue, besonders schonende Option stellt nun der Einsatz von Stoßwellen in der Cellulite-Behandlung dar. Vorreiter dieser Methode in Österreich ist der Wiener Plastische Chirurg Univ. Prof. Dr. Gerald Zöch.
Cellulite ist ein unerfreulicher Cocktail aus Bindegewebsschwäche, Fettzellen, dem spezifischen Aufbau der weiblichen Haut und deren Reaktion auf Östrogene. Während die Kollagenfasern der Unterhaut beim Mann netzartig verwoben sind, liegen sie bei der Frau parallel zueinander. Fettzellen können sich „hindurchzwängen“, und so entsteht die noppige Struktur. Östrogen ist unter anderem dafür verantwortlich, dass sich das Depotfett der Frau vorwiegend als “Reithose“ an Hüfte und Gesäß anlagert. Zudem werden die weiblichen Fettspeicherzellen (Lipozyten) größer als jene des Mannes. Faktoren der Lebensführung wie etwa Übergewicht oder Nikotinabhängigkeit tragen ebenfalls zur Entstehung der Cellulite bei. Dennoch helfen Diäten, Abnehmen, und Sport nur wenig. Guter Rat ist meist teuer, vielfach aber nur das – teuer. Und vielfach weniger gut.
Ohne Chemie und Stiche
Die Stoßwellentherapie hat Ihren Ursprung eigentlich in der Orthopädie. Da die extrakorporalen Schallwellen die Freisetzung von durchblutungs- und heilungsfördernden Stoffen verursachen, werden sie dort vor allem gegen Schmerz- und Entzündungszustande verschiedener Art eingesetzt.
Die niedrigenergetischen Impulse dringen je nach Energie bis zu 3,5 cm in die Tiefe. Sie regen Fettstoffwechsel, Lymphzirkulation und Durchblutung massiv an. In der Folge vermehren sich die Kollagenfasern, die das Bindegewebe wieder straffen. Die Haut an Oberarmen, Bauch, Hüfte, Ober und Unterschenkeln wird wieder glatter.
Schonend & sicher
Zunächst wird der Umfang der betroffenen Region gemessen. Die Behandlung mit den Schallwellen erfolgt zweimal wöchentlich. Je Sitzung werden rund 3.000 Stoßwellen in das Behandlungsareal abgegeben. Innerhalb von sechs Wochen verbessert sich das Hautbild nachhaltig. Der Umfang der behandelten Region verbessert sich. Diese Ergebnisse internationaler Studien bestätigt auch Prof. Dr. Zöch, „Wir messen zu Beginn der Therapie den Umfang der zu behandelnden Region, da das neben der optischen Verbesserung als nachweisbarer Erfolgsparameter gilt. Wenn man bedenkt, dass der Umbau eines Gewebes, wie er infolge der Therapie stattfindet, nicht über Nacht erfolgt, versteht man auch, dass der Organismus eben ein wenig Zeit benötigt, um ihn erfolgreich umzusetzen.“ Abnahme des Umfanges und Hautstraffung sind die Ziele der mehrwöchigen Beschallung.
Hinsichtlich der Verträglichkeit weiß man aus Orthopädie und Unfallchirurgie, dass man praktisch von nahezu völliger Nebenwirkungsfreiheit sprechen kann.
Beweise der Wirksamkeit
Umbau und Stoffwechselbeeinflussung der Haut finden gelegentlich äußere Zeichen, die jedoch keinen Anlass zu Besorgnis geben. Sie können sich als zarte Schwellung, Rötung, Mini-Blutergüsse oder leichten Druckschmerz äußern. Statt Sorge ist hier eigentlich Freude angezeigt, denn das sind nichts Anderes als die „biologischen Arbeitsgeräusche“ der Haut-Regeneration.
Leider nein
Nicht möglich ist die Behandlung bei Beinvenenen-Thrombose, Blutgerinnungsstörungen oder bei der Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinflussen. Wie auch in anderen Indikationen der Stoßwellen-Therapie ist sie nicht angezeigt bei Schwangerschaft, Tumorerkrankungen, Cortisoneinnahme oder akuten Entzündungen
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Fachliche Rückfragen:
Univ.-Prof. Dr. med. Gerald Zöch
FA f. Plastische, Ästhetische u. Rekonstruktive Chirurgie
Ordination: Zieglergasse 10/6, 1070 Wien
Tel. 0664 35 64 146
www.zoech.com

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