„DIE OMEGA-REVOLUTION“


Pressekonferenz anlässlich umwälzender Daten im Bereich der

therapeutischen Gabe von Omega-Fettsäuren bei Defiziten des Gehirns

-> Besucht von 21 Österr. JournalistInnen


Mittwoch, 28. April 2010

Presseclub Concordia, 1010 Wien, Bankgasse 8




PROGRAMM


"Fettige Hintergründe“
Dr. med. Wolfgang Schuhmayer
medcoMMMunications consulting


“Fettsäuren—Nahrung—Gehirnleistung”
Prim. Univ. Prof. Dr. med. Karl Zwiauer
Vorsitzender d. Ernährungskommission
d. Österr. Ges. f. Kinder- & Jugendheilkunde


"Überraschende Wirkungsvielfalt“
Univ. Prof. Dr. med. Peter Hofmann
Univ. Klinik für Psychiatrie, Graz


"Erste Behandlungserfahrung in Österreich“
Ass. Profin. Drin. med. Brigitte Hackenberg
Dept. Ltg. f. Psychosomatik & klin. Psychologie
Univ. Kinderklinik Wien

"Qualität & Sicherheit“
Drin.phil.med. Barbara Birtoli
Medical Affairs Manager
CHC International, Vifor-Pharma, CH


“Fettige Hintergründe”


Wenn Fette dazu beitragen, dass der Body Mass Index sich jenseits der 30 bewegt, ist das wenig erfreulich und deutlich ungesund. Wenn allerdings im Gehirn Fette fehlen, dann ist das schlichtweg eine Katastrophe – vorausgesetzt es handelt sich um ungesättigte Fettsäuren. Denn auch im Gehirn können „schlechte Fette“ wie Cholesterin oder Transfette die „guten“ Omega-Fettsäuren kompetitiv aus ihren Bindungen verdrängen.

Was aber sind Fette überhaupt? Vielleicht zunächst keine attraktive Frage, aber ein sehr interessante, je weiter man in die Materie eindringt und das tut die Medizin nun allmählich. Fette sind Ester (=Alkohol+Säure) des dreiwertigen Alkohols Glycerin (Propan-1,2,3-triol) mit drei, meist verschiedenen, überwiegend unverzweigten Fettsäuren (FS). Verbindungen dieser Art werden auch Triglyceride genannt. In Abhängigkeit von der Zahl der Doppelbindungen spricht man von ein oder mehrfach ungesättigten FS: Gesättigte FS weisen gar keine Doppelbindungen auf. Fettsäuren ist eine Gruppenbezeichnung für Monocarbonsäuren, also Verbindungen, die aus einer Carboxygruppe (–COOH) und aus einer unterschiedlich langen, aber fast ausschließlich unverzweigten Kohlenwasserstoffkette bestehen.

Die Benennung der Fettsäuren erfolgt nun nach dem so genannten Omega-System. Mit Omega wird der endständige Kohlenstoff bezeichnet. Von dort wird der Kohlenstoff nummeriert. Kategorisiert wird nach der ersten Doppelbindung von diesem Omega-Ende aus gesehen. Omega-3 ist also die Doppelbindung Doppelbindung am 3. Kohlenstoff vom Omega-Ende aus gesehen. Kommen weitere Doppelbindungen hinzu, spricht man von mehrfach ungesättigt. Das Beispiel „Linolen-Säure“ ist also 3-fach ungesättigt.

Essentielle FS sind jene, die vom Körper nicht synthetisiert werden können – dazu gehören auch die weiteren Stoffwechselderivate dieser primär essentiellen FS. Die essentiellen „Basis-Fettsäuren“ sind die Linol-Säure (Omega-6-FS) und die alpha-Linolen-Säure (Omega-3-FS). Sie sind die Ausgansprodukte für weitere FS, die daher naturgemäß ebenfalls essentiell sind.

Aus der Linol-Säure wird: Gamma-Linolen-Säure(GLA), Dihomo-Gamma-Linolen-Säure und Arachidon-Säure. Sie alle sind Omega-6-FS. Die Alpha-Linolen-Säure (ALA) wird zu Eicosapentaen-Säure (EPA) und Docosahexan-Säure (DHA)

Das sind aber alles Stoffwechselprozesse von extrem langer Dauer und extrem geringer Produktivität (0,5%). Defizitsituationen können daher nicht durch Gabe der Basis-FS korrigiert werden.

Ein Mangel an essentielle Fettsäuren kann nun verschiedene Gründe haben. Zunächst Mangelversorgung durch Mangelernährung. Besonders fettfreie Diäten gelten hier als gefährlich. Grundsätzlich kann es sich auch um ein Defizit in der Produktion – also eine Stoffwechselstörung mit Mangelbildung handeln. Ein besonders interessanter Aspekt ist der „Neurostress“. Darunter ist ein Mehrverbrauch durch übermäßige nervliche Belastung zu verstehen. Und sehr wichtig ist die Verdrängung der Omega-FS durch andere, „schlechte“ Fette, die sie aus den Bindungen und Strukturen verdrängen. Also ein Mangel durch Störung der Balance.

Aufgrund der enormen Vielfalt der Aufgaben der Omega-FS im Organismus gehen die Mangelsymptome über neuronale Störungen weit hinaus und umfassen des Weiteren Symptome wie Verhornungsstörungen, trockene Haare, Infektanfälligkeit, Blutgerinnungsstörungen, Wachstumsdefizite u.a.

Dr. med. Wolfgang A. Schuhmayer
medcoMMMunications consulting
3571 Gars am Kamp, Schillerstr 163
T: +43 676 74 808 34; M: office@intmedcom.com

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“Fettsäuren—Nahrung—Gehirnleistung”

Die Bedeutung der Fettsäuren wird heute ungleich höher eingeschätzt als noch vor wenigen Jahren. Eine Vielzahl von Funktionen im menschlichen Körper würde ohne sie nicht erfolgreich ablaufen können. Und dabei handelt es sich um recht unterschiedliche, vielfältige Aufgaben. Sie gehen über den Bereich des Nervensystems weit hinaus und greifen ein in Systeme wie Organreifung, Entzündungsreaktionen, Blutdruck, Blutgerinnung, Chemotaxis oder Schmerz.

Aufgenommen werden diese essentiellen Fettsäuren immer weniger über die Nahrung. Die wesentlichste Nahrungs-Quelle für ω-3-FS sind maritime Kaltwasserfische, die sich vorwiegend von Algen ernähren. Kieselalgen etwa haben einen besonders hohen Gehalt an Omega-FS. In Forelle, Saibling und Karpfen kommen sie aber nicht vor. w-6-FS sind etwas einfacher verfügbar in pflanzlicher Nahrung (Mais

Komplexe Systeme sind leicht zu irritieren. Deshalb führt schon eine Imbalance zwischen w-6 : w-3 zu Störungen, die einem Mangel entsprechen. Was alles kann zu einer derartigen Störung führen?
 Genetische Unterschiede im Stoffwechsel: SNP (single-nucleotid-polymorphism), Knaben häufiger
 Kompetitive Enzymsysteme ->> Verdrängung aus der Bindung (durch Cholesterin, Transfette)
 Mineralstoffe: Magnesium & Zink sind Desaturase Kofaktoren, Mangel ->> Verminderung
 Extrem langsamer und wenig ertragreicher Syntheseweg (20:1)
 Konversionseffizient geschlechtsspezifisch: Sexualhormon-abhängig w>m

Schon der Blick auf den Aufbau des Nervensystems und die Beteiligung der Fettsäuren daran lassen keine Zweifel aufkommen, dass es sich hier um extrem wichtige Bausteine handeln muss. Dazu einige Zahlen: 60%der Hirntrockenmasse sind Fett. Die Membranphospholipide der Neuronen bestehen zu 50% aus ungesättigten Fettsäuren. Sie machen 22% des zerebralen Kortex aus. In den Myelinscheiden der Nerven beträgt der Anteil gar 70%. Die höchsten Konzentrationen von DHA (Docosahexaensäure, 22:6 ω-3) finden sich in Retina, Gehirn und Nervensystem. DHA ist notwendig für Nervenzellmyelinisierung und Reizweiterleitung.

Im Zentralnervensystem haben die PUFA (mehrfach ungesättigten Fettsäuren) folgende Bedeutung:
 ZNS Entwicklung und Sehentwicklung
 Komponenten in neuronalen Membranen und Rezeptoren
 Effekte auf Neurotransmitter
 Prävention der neuronalen Apoptose
 Einfluss auf Neuritenwachstum
 Funktion von Gehirnnervenzellen

Konkrete Bedeutung der Fettsäuren: EPA (C20:5 ω-3), DHA (C22:6 ω-3), AA (C20:4 ω-6)
 Schlüsselrolle in der Entwicklung des ZNS und neuronaler Strukturen
 Wichtige strukturelle Komponenten der zellulären Membranen
 Hohe Konzentrationen in der Retina, in Photorezeptoren und Synapsen
 Wichtig für physiologische neuronale Prozesse – Signaltransduktion
 Entwicklung und Ausreifung von Nervenstrukturen

Auch diese zeitbedingt nur punktuelle Beschreibung der Situation zeigt überdeutlich, dass der besseren Kenntnis der Zusammenhänge in diesem Bereich in Zukunft eine vermehrt Bedeutung vorausgesagt werden kann. Insbesondere wird man versuchen, schon in der Kindheit Mangelsituationen zu vermeiden und ggf. rasch und rechtzeitig zu intervenieren, wenn Symptome eines Mangels identifiziert werden. „Ernährungshistorisch“ lässt sich allerdings anmerken, dass es schon seit Mitte des 19. Jhdts. zu einem starken Anstieg bei der Gesamtfettzufuhr, den gesättigten Fetten und zuletzt dramatisch bei den Transfetten kam, während die Aufnahme der ω-3-FS seit dem 20. Jhdt. konstant sinkt.


Prim. Univ.-Prof. Dr. med. Karl Zwiauer
Landesklinikum St. Pölten, Abteilung für Kinder & Jugendheilkunde
3100 St. Pölten, Propst-Führer-Strasse 4
Tel.: 02742 - 300 – 13506, Fax: 02742 - 300 – 13519
Email: karl.zwiauer@stpoelten.lknoe.at

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“Überraschende Wirkungsvielfalt”

Betrachtet man die Vielzahl der psychiatrischen Krankheitsbilder, zu denen im Zusammenhang mit Omega-Fettsäuren Arbeiten vorliegen, fällt auf, dass es sich um eine offenbar recht umfassende Suche nach einer neuen, effizienten Substanz handelt. Das dürfte kein Zufall sein, denn die pharmakologischen Munitionsdepots der Psychiatrie sind leer. Ein sehr effektives und nebenwirkungsarmes Anti-Depressivum wird derzeit politisch noch behindert, aber danach sind keine innovativen Pharmaka mehr zu erwarten. Die Innovation versinkt im Generika-Sumpf. Möglicherweise steht diese Situation für die vielfältigen Studienansätze ein wenig Pate.

Sie haben von meinem Vorredner gehört, dass Omega-Fettsäuren schon aus physiologisch funktioneller Sicht extrem wichtige Bestandteile des ZNS sind. Merken Sie sich dazu vielleicht den Vergleich von Auto und Treibstoff in Bezug auf das Funktionieren der Neuronen in allen ihren Teilbereichen von der Neurotransmitterproduktion bis zur Reizleitung. Dieses Konzept eröffnet am ehesten das Verständnis dafür, dass plötzlich eine Substanz bei sehr unterschiedlichen Indikationen versucht wird. Sei es nun die sehr rezente Österreichische Arbeit von Amminger im Bereich der kindlichen Schizophrenie-Frühsymptomatik oder andere Untersuchungen, die positive Effekte bei Depression oder gar Alzheimer berichten.

Was könnte hier dahinter stecken? Sicherlich nicht – und hier darf ich eine aufkommende Euphorie bremsen – eine Wunderdroge, die plötzlich alle Probleme löst. Möglicherweise aber – und auch das wäre schon eine kleine Sensation – eine Substanz, die zu bestehenden Therapien additiv gegeben werden kann, um Psychopharmaka über eine verbesserte Grundfunktion der Nervenzellen zu sparen bzw. deren Potential zu ergänzen.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben alle diese Ansätze allerdings nur anekdotischen Charakter. Der Grund liegt darin, dass in den meisten Indikationen keine entsprechend sauber designten Studien vorliegen, die es möglich machen, seriöse Aussagen zu treffen. Hinzu kommt noch erschwerend, dass es international an der Anwendung eines standardisierten Produkts fehlt, was die Studienergebnisse vielfach unvergleichbar macht. Damit lassen sich bestenfalls Hypothesen generieren, nicht aber kausale Zusammenhänge ableiten.

Ganz anders allerdings die Situation im Bereich der Therapie der Aufmerksamkeitsstörung. Hier können einige, methodisch saubere Studien mittlerweile die Wirksamkeit der Omega-Fettsäuren nachweislich belegen und auch den Bezug zu einem bestimmten Präparat oder Produkt herstellen.

Im Vergleich zu den ersten Beobachtungs-Studien zeigte sich die Notwendigkeit einer Kombination von Omega-3 und Omega-6-FS-Gabe in entsprechend hoher Dosierung. Das in Österreich als „Equazen pro“ vertriebene Präparat enthält eine solche Kombination. Im Überblick von 5 Studien nach GCP-Kriterien in England, Australien und Skandinavien (Oxford-Durham-Study, Portwood et al, Sinn et al und Johnson et al) waren signifikante Verbesserungen in der Symptomatik dieser Kinder zu beobachten.

Die wohl eindrucksvollste Verbesserung ist dabei die Glättung des Schriftbildes in der Oxford-Durham Study. Weiters verbesserten sich der ADHS-Gesamtscore, kognitive Probleme, Ängstlichkeit und Schüchternheit oder Leseprobleme. Es ist wesentlich zu wissen, dass diese positiven Effekte aber nicht „über Nacht“ auftreten, sondern nach einer Wochen oder Monate langen Therapie. Auch in den anderen Studien verbesserten sich bei mehrmonatiger Anwendung Kriterien wie Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit, Hyperaktivität, soziale Probleme, pathologische Impulsivität und sogar autistische Probleme.

Mit diesen Studien wurde die Notwendigkeit der ausreichenden Verfügbarkeit von Omega-FS im ZNS bewiesen. Kontrollierte, randomisierte doppel-blinde Studien zeigen signifikante klinische Verbesserungen und bestätigen damit den therapeutischen Ansatz der interventionellen Gabe von Omega-FS bei Fällen von Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität.


Univ. Prof. Dr. Peter Hofmann
Allg. beeideter und gerichtl. zertifizierter Sachverständiger
Univ. Klin. f Psychiatrie, 8036 Graz, Auenbruggerplatz 22
Tel.: 0316 - 385 – 3415, Fax: 0316 - 385 – 3556, Email: p.hofmann@meduni-graz.at

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“Erste Behandlungserfahrungen in Österreich”


Das neue Präparat „Equazen pro®“ stand uns an der Universitätsklinik natürlich nicht erst seit dem 1. April zur Verfügung, sondern schon einige Zeit früher in der englischen Version.

An der Kinder-Psychosomatik behandeln wir unter Anderem Kinder mit ADHS-Symptomatik, die durch das Kardinalsymptom „Aufmerksamkeitsstörung“ mit oder ohne Hyperaktivität gekennzeichnet ist. Bis zu 3,5% aller Kinder leiden unter dieser Erkrankung, die vielfach leider noch immer nicht diagnostiziert oder verkannt wird, wie sie den Unterlagen auf der CD-Rom zu dieser Pressekonferenz entnehmen können.

Diagnostisch ist dabei ein sehr vielfältiges Feld abzudecken, das neben der Leitsymptomatik, das soziale Umfeld, die schulische Situation oder die individuelle Intelligenz und Leistungsfähigkeit berücksichtigt.

Nehmen Sie also bitte in diesem Zusammenhang Folgendes für Ihre Leser-, Hörer- oder SeherInnen mit: jede längerfristige Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsstörung bedarf einer entsprechenden Abklärung. Es macht keinen Sinn, diese Kinder als „willensschwache Dummchen“ hinzustellen. Bei vielen Kindern spielen auch emotionale Faktoren wie Angstzustände oder traurige Verstimmungen mit eine Rolle, häufig im Zusammenhang mit belastenden familären Situationen. Es geht darum, nicht zu bagatellisieren , aber auch nicht zu früh zu pathologisieren. Kinder und Eltern benötigen vielfach aktive Hilfe, die auch möglich ist.

Das therapeutische Armentarium beginnt mit der Beratung und Betreuung der gesamten Familie, also einer “Psychoedukation“ der Familie mit Einzelbegleitung oder Psychotherapie für das Kind, manchmal auch für die Eltern. Für milde Verlaufsformen ist es oftmals ausreichend, für eine Rhythmisierung des Kinderlebens zu sorgen. Das allerdings setzt motivierte und kooperative Eltern voraus.

Die nächst „höhere“ Behandlungsstufe steht seit 1. April in Österreich nun ebenfalls zur Verfügung. Das ist der Einsatz ungesättigter Fettsäuren – der so genannten Omega-Fettsäuren. Wichtig ist hier „hoch dosiert“. Ein wohl gemeintes Nahrungsergänzungsmittel aus der Drogerie enthält – bildlich gesprochen - nur Spuren jener Dosierung, die für den Einsatz bei Aufmerksamkeitsstörungen nötig sind. Es wäre völlig wirkungslos. Ähnliches gilt auch für das Denkmodell „gesunde Ernährung“…

Wir empfehlen dieses Präparat den Betroffenen routinemäßig, sofern dieses in der Lage sind, die Therapiekosten von monatlich etwa 50.-€ zu tragen. Ggf. helfen wir Ärztemustern aus. Der Erfolg bestätigt im Wesentlichen die Aussagen der Studien. Es handelt sich nicht um ein „Allheilmittel“, aber um eine gute therapeutische Option, die sich wegen ihres natürlichen Ursprungs im Vergleich mit den existierenden Psychopharmaka einer hohen Akzeptanz erfreut.

Grundsätzlich stehen uns Kapseln mit einer Dosierung von 3x2 zur Verfügung oder eine sehr interessante Flüssigform. Hier gibt es seitens der Betroffenen eine klare Präferenz in Richtung der Flüssigform, die als angenehm nach Limetten duftendes Öl auf eine Vielzahl von Speisen aufgetragen oder in ihnen kalt verarbeitet werden kann. Wesentlich ist für die Handhabung, dieses Öl nicht zu erhitzen, da es sonst denaturiert und somit wirkungslos würde.Limitiert ist der Einsatz dort, wo unbedingt eine Sofortwirkung erforderlich ist. Unerwünschte Wirkungen konnten bis dato nicht festgestellt werden.


Text; Dr. med. Wolfgang Schuhmayer nach einem Interview mit:


Ass. Prof. Dr. Brigitte Hackenberg
Univ. Kinderklinik Wien, Ärztl.Ltg. f.Psychosomatik
1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20
T +43-1-40400/3267, M: brigitte.hackenberg@meduniwien.ac.at

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“ Qualität und Sicherheit”

Bei Produkten tierischen Ursprungs werden häufig Fragen gestellt, ob die Produktion negative Auswirkungen auf das Gleichgewicht der Natur haben könnte oder ob Umweltbelastungen gleichsam in den Menschen reimportiert würden. Es sind wichtige Fragen, deren wichtigste ich kurz behandeln möchte.

Die natürliche Quelle für die Omgea-3-Fettsäuren (FS) in EQUAZEN PRO® sind Sardinen und Sardellen, die vorrangig für die Fischmehlproduktion verwendet werden. Fischöl wurde vor dessen Verwendung in der menschlichen Ernährung vielfach ungeklärt wieder ins Meer geleitet. Es ist also ein Nebenprodukt der Fischmehlerzeugung. Für die Produktion von EQUAZEN PRO® werden folglich keine zusätzlichen Fischbestände abgefischt. Von den jährlich produzierten ca. 1 Mio. Tonnen Fischöl werden nur etwa 2-5% für die menschliche Ernährung verwendet.

Der Südpazifik aus dem das Fischöl kommt, gilt als eines der saubersten Meere überhaupt. Da für EQUAZEN PRO® Fischarten kleiner Körpergröße verwendet werden, die sich in sauberem Wasser bewegen, wird die Ingestion von Schwermetallen verringert bzw. vermieden. Hauptlieferant ist Peru, der größte Fischmehlproduzent der Welt.

Die hauptsächlich verarbeiteten Fischarten sind Sardellen und Sardinen, also sehr kleine, in großen Mengen vorkommende Fische. Sie ernähren sich vorwiegend von Zooplankton das sich wiederum von Algen ernährt, die der eigentliche Hauptproduzent der Omega-3-FS sind.

Das Fischöl wird in einem definierten Prozess gereinigt und von fremden oder störenden Bestandteilen befreit. Es wird auf schädliche Stoffe getestet, wie etwa Schwermetalle (Quecksilber, Cadmium, Arsen), Dioxine, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder Pestizide, um nur einige Beispiele zu nennen. Externe Labors untersuchen die verarbeiteten Fischöle zusätzlich auf deren Reinheit und bestätigen die Konformität des Endprodukts mit den EU/WHO Richtlinien.

Die Omega-6-Fettsäure GLA in EQUAZEN PRO® kommt im Wesentlichen aus der Nachtkerze, einer Pflanze, die schon von den Indianeren als Heilpflanze genutzt wurde. Nachtkenzenöl enthält einen hohen Anteil essentieller, mehrfach ungesättigter Omega-6 Fettsäuren.

Immer wieder gibt es auch Fragen mögliche Allergien betreffend. Hinweise auf allergische Reaktionen liegen uns nicht vor. Durch den Reinigungsprozess werden zum Beispiel Allergie verursachende Fischproteine vollständig entfernt. Allerdings wird der behandelnde Arzt bereits beim Verdacht einer Allergie gegen einzelne Bestandteile auf eine Gabe verzichten.

Mit diesen Maßnahmen können wir ein natürliches Produkt höchster Reinheit anbieten, das durch die strengen Richtlinien von WHO und EU einer ständigen Kontrolle unterworfen ist.


Drin.phil.med. Barbara Birtoli
Medical Affairs Manager
CHC International, Vifor-Pharma, CH
Rte de Moncor 10
P.O. Box
1752 Villars-sur-Glâne 1
Tel: +41 58 851 61 11
barbara.birtoli@viforpharma.com


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