ERWO Pharma

Donnerstag, 16.4.2008, 9.30h, RadioKulturhaus, 1040 Wien

Pressekonferenz

"Die Pille für danach"

„Heilquelle Feigenkaktus“
Drin. Christiane Bernhard
Sollenau, NÖ

“Ein plausibles Wirkprinzip?”
Prim. Univ. Prof. Dr. Günter J. Krejs
Vorst. d. Klin. Abteilung f. Gastroenterologie
Univ. Klin. f. Innere Medizin , MUGraz, Stmk.

„Der Wert für die Betroffenen“
Dr. Christian Matthai
Ernährungs- & Sport-Mediziner, Wien

„Erste Erfahrungen“
Vanessa Kovacs
Studentin, Wien


Foto: dominik               

HEILQUELLE FEIGENKAKTUS

Der Feigenkaktus ist eine der medizinisch interessantesten Pflanzen. Sein offizieller Name ist nicht „Ohrwaschelkaktus“, unter dem er in Österreich bekannt ist, sondern Opuntia ficus indica. Als Kaktus gehört er zu den so genannten nelkenähnlichen Gewächsen wie auch der Spinat und die Rüben. Er stammt ursprünglich aus Mexiko und wird dort seit etwa 9000 Jahren angebaut und wurde vor dieser Zeit schon wild geerntet. Im mexikanischen Staatswappen ist er seit dem 19. Jahrhundert abgebildet.

Noch heute gilt er in Lateinamerika als „Brot der trockenen Gegenden“, was zeigt, dass er praktisch überall gedeiht und keine großen Ansprüche an seine Umgebung stellt und dennoch sehr vielfältig verwendet werden kann. Er kann strauch- bis baumförmig wachsen und dabei eine Höhe von bis zu 7m und ein Alter bis zu 50 Jahren erreichen. Durch seine geringen Ansprüche an die Umgebung verbreitet er sich rasch und wird schnell zu Unkraut, das schwer zu bekämpfen ist. Die kanarischen Inseln können ein Lied davon singen. Einmal eingeführt, verbreitet sich der Kaktus seit Jahrzehnten ungehemmt.

Alle Teile des Feigenkaktus eignen sich zur Verwendung: die Früchte als Obst, die Blattsprossen als Gemüse und die Blüten als Kraftnahrung. Man kann sogar unter anderem Käse, Branntwein und Farbstoff gewinnen. Die Früchte sind auch unter der Bezeichnung „prickly pear“ bekannt, da sie im Geschmack an Birnen erinnern.

Was ihn für die Menschen so wertvoll macht, ist sein hoher Gehalt an Mineralstoffen, an Aminosäuren, Vitaminen und vor allem ein außerordentlich hoher Anteil an Pektin.

Schon die Volksheilkunde wusste, dass der Feigenkaktus offensichtlich verschiedene medizinische Bedeutungen hat, wie z.B. eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel, den Cholesterinwert, bei Blasenschwäche, Prostataleiden und in der Wundheilung. Es gibt hinsichtlich dieser Wirkungen auch schon verschiedene Publikationen und Studien mit dem Schwerpunkt Diabetes, Cholesterinsenkung und Fettabbau. In Österreich erschien 2002 zu diesem Thema eine Studie der Wiener Angiologin Univ.Prof. Dr. Roswitha Wolfram.

Um die Vorteile des Feigenkaktus vor allem hinsichtlich seines hohen Pektingehaltes medizinisch nutzen zu können, müssen bestimmte Standardbedingungen geschaffen werden. Auch deshalb, weil dieser Kaktus praktisch überall wächst. Dadurch ist aber der Anteil des gespeicherten Wassers, der Gehalt an Mineralien, Vitaminen und Aminosäuren unterschiedlich. Das heißt, man könnte ihn zwar überall anbauen und ernten, hätte aber immer einen anderen Gehalt an Inhaltsstoffen.

Daher mussten strenge Auswahlkriterien an den Standort, die Bodenbeschaffung, die gleichmäßigen Wetterbedingungen und dem Zeitpunkt der Ernte getroffen werden. Nur so kann garantiert werden, dass der Faserkomplex, der das für die Verwendung in der Adipositas – Therapie wertvolle Pektin enthält, eine gleich bleibende Qualität aufweist.

Diese Standardisierung ist nun geglückt. Auf eigenen Plantagen in Tunesien werden die Fasern des Feigenkaktus in einem streng kontrolliertem Verfahren geerntet und stehen damit in gleich bleibender Qualität und standardisierten Wirkstoffmengen zur Weiterverarbeitung als Medizinprodukt zur Verfügung.


Dr. Christiane Bernhard
2601 Sollenau, Weinberggasse 2
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EIN PLAUSIBLES WIRKPRINZIP?

Die rapide weltweite Zunahme an Betroffenen, die an Adipositas leiden, macht dieses Problem zu einer der größten Herausforderungen für die Zukunft der Medizin überhaupt. In den USA und Deutschland sind derzeit bereits 60% der Erwachsenen übergewichtig. Österreich zieht langsam nach. Insbesondere besorgniserregend ist, dass bei uns heute schon rund 1/3 der Schulkinder übergewichtig ist. Eine daraus folgende Problematik besteht im Anstieg des TypII-Diabetes, der .längst nicht nur ältere Menschen betrifft. Wir erwarten in Österreich für die nächsten Jahre einen Anstieg von 500.000 auf 800.00 Betroffene.

Die Behandlung erfolgt am besten multimodal und besteht aus Diätberatung, körperlicher Betätigung, „Behaviour Modification“ und pharmakologischer und biologischer Intervention mit Medizinprodukten oder Medikamenten.

Hinsichtlich der letzten Gruppe sind wir limitiert auf die Substanzen Orlistat und Sibutramin, sodass jede seriöse Bereicherung unserer Möglichkeiten willkommen ist, solange wir sicher sein können, dass diese Produkte standardisierte Wirkstoffmengen garantieren können. Letzteres ist etwa bei Nahrungsergänzungsmitteln häufig nicht gegeben, bei Medizinprodukten aufgrund der kontrollierten Zulassung schon.

Von allen Nahrungsbestandteilen, die wir aufnehmen, hat Fett den höchsten Energiewert. Mit 9kcal je Gramm liegt es etwa doppelt so hoch wie Kohlehydrate oder Eiweiß. Eine Eigenschaft, die Fett aber im Sinne der gustatorischen Wahrnehmung so „attraktiv“ macht, ist die Tatsache, dass Fett „Geschmack gibt“. Das heißt, viele Geschmackstoffe kommen erst in Verbindung mit Fett zur vollen Entfaltung.

Die Fettverdauung im Gastrointestinaltrakt ist nicht nur sehr effektiv, sondern auch sehr komplex wie wir immer genauer wissen. Von 100-150g Nahrungsfett werden nur 7-10g über den Stuhl ausgeschieden. Über spezielle Enzyme der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) – die so genannten Lipasen – werden Fette in Triglyceride und Fettsäuren aufgespalten. Gallesäuren fördern durch Bildung wasserlöslicher Micellen (Transport-Aggregate für Fett) die Passage durch die Dünndarm-Schleimhaut in die Lymphwege.

Zur Behandlung der Adipositas im Sinne einer Hemmung der Fettresorption waren wir bislang im Wesentlichen auf ein Präparat – einen so genannten Lipase-Hemmer – begrenzt. Mit dem neuen Medizinprodukt Liposinol steht ein zusätzlicher Ansatz zur Verfügung. Durch die Bindung von Gallesalzen und die nachfolgende Reduktion der Micellenbildung kommt es zu einer Reduzierung der Fettabsorption. Der im Stuhl ausgeschiedene Fettanteil steigt ohne Auftreten von Nebenwirkungen auf bis zu 30%. Daneben kommt es zu einer komplexen Rückkopplung mit gastrointestinalen Hormonen und dem enterischen Nervensystem, wodurch es zu einem „Sättigungsgefühl“ kommt.

Aus der vorliegenden Literatur und den Erfahrungsbereichten aus GB und dem skandinavischen Raum geht hervor, dass das rein pflanzliche Produkt Liposinol somit – stark vereinfacht gesprochen – eine Art „Fettfänger“ darstellt, der über ein verlängertes Sättigungsgefühl zusätzlich zur verminderten Nahrungsaufnahme beiträgt. Erwähnenswerte Nebenwirkungen wurden bislang nicht berichtet. Wir hoffen, dass wir aus unserer Abteilung bald erste eigene Erfahrungen berichten können.


Univ. Prof. Dr. Günter J. Krejs
Ordinarius d. Univ. Klin. f. Innere Medizin
Leiter d. Klin. Abtlg. f. Gastroenterologie & Hepatologie
8036 Graz, Auenbruggerplatz 15
T: (+43 316) 385-4388, M: guenter.krejs@meduni-graz.at
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DER NUTZEN FÜR DIE BETROFFENEN

Übergewicht ist kein „kleines kosmetisches Problem“ mehr, sondern eine medizinisch sehr ernsthafte Bedrohung der individuellen und der Volksgesundheit. Der Adipositasbericht (2006) konstatiert Österreichs Männern zu 35% und den Frauen zu 20% Übergewicht, jeweils 6% gelten als adipös. Es handelt sich daher tendenziell um eine „männliche“ Erkrankung, wobei dem androiden Fettverteilungstyp - eben der Zunahme des Bauchfetts – aus pathogenetischen Gründen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Zusätzlich findet sich noch ein Ost-West-Gefälle, wobei die dicksten ÖsterreicherInnen im Burgendland - auch hier Männer intensiver betroffen als Frauen - zuhause sind. Der Blick in die Zukunft ist bedrückend. 2040 soll jede/r 2. ÖsterreicherIn einen BMI (body mass index) über 30 haben – also krankheitswertig übergewichtig sein. Der Weg zu dieser Entwicklung zeichnet sich bereits jetzt dadurch ab, dass heute schon 20% aller Kinder übergewichtig sind!

Die fatale Folge ist das rapide Ansteigen des Typ-II-Diabetes, der längst kein „Altersdiabetes“ mehr ist und eng verknüpft mit dem metabolischen Syndrom. Versucht man eine Wertung vorzunehmen, stehen der Diabetes mellitus und das metabolische Syndrom an erster Stelle der Brisanz in Verbindung mit Übergewicht, gefolgt von zahlreichen Folge- und Begleiterkrankungen wie Arthrose und diversen Krebserkrankungen.

Es mag daher nicht verwundern, wenn daher dem metabolischen Syndrom und der damit verbundenen Notwendigkeit der Senkung einer Hyperlipidämie (Zuviel an Blutfett) großes Augenmerk geschenkt wird.

Aus meiner Praxis als Ernährungsberater ersehe ich, dass das Interesse am Abnehmen wesentlich größer ist als jenes an „gesunder“ Ernährung. Dies ist etwa begleitet vom grundsätzlichen Missverständnis, was gesund sei müsste selbstverständlich auch dem Abnehmen dienlich sein. Hier wird häufig überhaupt nicht getrennt. Avocados, Nüsse oder Lachs sind zwar „gesund“, aber sehr fetthältig und daher alles andere als geeignet, zum Abnehmen beizutragen. „Fett reduziert“ als Vermerk auf einem Nahrungsmittel muss nicht heißen, dass das Produkt fettarm ist. Denn was war der Ausgangswert? Versteckte Fette wie etwa die berühmte Extrawurst werden nicht erkannt und Vieles mehr. Faktum ist, selbst, wenn wir den Eindruck haben, gar kein Fett mehr zu uns zu nehmen, enthält unsere Nahrung noch immer reichlich genug davon.

Daher ist eine gezielte Unterstützung der Fettreduktion wie sie das neue Liposinol® bietet, natürlich in jeder Weise wünschens- und begrüßenswert. Da könnte aber weiter optimiert werden.

Daher kurz noch ein Wort zur „Hormonfalle“. Erstes Stichwort Insulin: Kohlenhydrate induzieren die Synthese von Insulin, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Insulin ist aber, nebenbei ein anaboles (aufbauendes) Hormon. Es schleust sozusagen Substanzen die wir mit der Nahrung aufnehmen in die dafür vorgesehenen Depots. Glucose in die Glykogenspeicher der Leber oder der Muskulatur und auch freie Fettsäuren in unsere Fettzellen. Daher kann die Kombination aus Kohlenhydraten und Fett bei positiver Energiebilanz sehr schnell zu einer ungewünschten Zunahme des Körperfetts führen. Negatives Paradebeispiel - Das„Buttersemmerl“. Stichwort Wachstumshormon (gewichtsenkend): Einen weiteren nachteiligen Effekt haben Kohlenhydrate/Insulin in Bezug auf das

Wachstumshormon. Insulin unterdrückt nämlich über das IGF-1 (insulin like growth factor) die Produktion unseres stärksten Verbündeten, wenn es um das Abnehmen geht, nämlich dem Wachstumshormon (HGH). HGH fördert den Fettabbau und steigert das Wachstum der Muskulatur. Seine höchste Ausschüttung erfolg am Abend. Daher resultiert meine Empfehlung abends keine Kohlehydrate zu konsumieren.

Diese beiden Beispiele sollen zeigen, dass man sogar die Wirkung eines Produkts wie Liposinol® durch Eigeninitiative durchaus weiter optimieren kann.


Dr. med. Christian Matthai
Ernährungs- & Sportmedizinier, Experte für Orthomolekulare Medizin und Lifestyle Coach
T: 0664-1234140
M: health@matthai.at
Infoseite: www.matthai.at
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MEINE ERFAHRUNGEN

Schon seit meiner Kindheit leide ich an Übergewicht. Aus der Freude am Essen und einer gewissen familiären Neigung zum Übergewicht wurde irgendwann eher unkontrollierte Nahrungsaufnahme.

Wie auch viele andere Übergewichtige habe ich bereits verschiedene Möglichkeiten wahrgenommen, mein Gewicht zu reduzieren. Allerdings ohne Erfolg.

Daher war ich eher skeptisch, als man mich fragte, ob ich das neue Produkt versuchen wollte. Meine Entscheidung wurde vor allem davon positiv beeinflusst, dass es sich um ein rein pflanzliches Präparat handelt, ein Medizinprodukt das nur in Apotheken abgegeben wird. Es war für mich wichtig, dass ein Medizinprodukt in keine chemische Wechselwirkung mit meinem Körper tritt, denn ich wollte keinesfalls eine Droge schlucken.

Insgesamt nehme ich Liposinol nun seit vier Wochen. Ich hatte bei einer Körpergröße von 1,65m ein Ausgangsgewicht von 76kg. Insgesamt möchte ich ein Zielgewicht von mindestens 65kg erreichen.

Zu meiner großen Freude setzte der gewichtsreduzierende Effekt bereits nach wenigen Tagen ein und ging mit einem nachvollziehbaren Substanzverlust einher. Ich stellte eine Verminderung des Bauchumfanges fest, den ich ebenfalls gemessen hatte, änderte sich in 4 Wochen von 84 cm auf 81 cm.

Vor allem interessierte mich in der Folge, ob all die Wirkungen, die behauptet werden, auch tatsächlich eintreten.

Es wird beispielsweise behauptet, das Liposinol zu einem verbesserten Sättigungsgefühl führt. Das stimmt – ich habe seit der Einnahme von Liposionl nach größeren Mahlzeiten ganz deutlich weniger Hungergefühl und das über einige Stunden. Mit dem, was ich heute esse, wäre ich früher bestenfalls einen halben Tag ausgekommen.

Es wird weiters behauptet, dass Völlegefühl verschwindet. Das ist vielleicht der merkwürdigste Effekt, denn tatsächlich verschwindet Völlegefühl nach der Einnahme der Tabletten.

Ich hatte – auch das wird so behauptet – während der gesamten Zeit keine einzige Heißhungerattacke.

Zusätzlich habe ich aus Neugierde versucht, mit „Fresstests“ die Wirkung von Liposinol zu vermindern. Das heißt ich habe ganz bewusst, besonders viel und fett gegessen, um die Abnehm-Wirkung zu bremsen. Analog zur Anweisung habe ich dann Liposinol etwas höher dosiert und der Abnehmeffekt hat sich nicht verringert.

Grundsätzlich dosiere ich Liposinol so: 2 Tabletten nach jeder Mahlzeit, 3 Tabletten bei besonders fetten Mahlzeiten.

Im Moment bin ich nach vier Wochen bei 72 kg angelangt. Während dieser Zeit spürte ich keinerlei Nebenwirkungen und bin mit dem Erfolg dieser rein pflanzlichen Methode sehr zufrieden.


Vanessa Kovacs
Studentin, Wien
T: 0699 111 600 88
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Themenfotos: auf Anforderung via service@intmedcom.com