PRESSEKONFERENZ DES

BERUFSVERBANDES ÖSTERREICHISCHER GYNÄKOLOGiNNEN

Mittwoch, 25.4.2012, 9:30h-10:30h

"BIllrothhaus", 1090 Wien, Frankgase 8

Parkgarage: Otto Wagner Platz (vor der Nationalbank)

"AKTUELLE FRAUENMEDIZIN 2012"

„Baustellen der Frauenheilkunde“ - Präs. Dr. Michael Elnekheli (Wien)

„Verhütung maßgeschneidert“ – Univ.-Prof. Dr. Christian Egarter (Wien)

„Mikronährstoffstatus und Pille“ – Univ.-Prof.in Dr.in Doris Gruber (Wien)

„HPV – Initiative statt Bürokratie!“ – Dr.in Doris Linsberger (Krems)

„Heißes Eisen Pränataldiagnostik“ – Dr. Gerald Michael Radner (Steyr)


SERVICE

SprecherInnen-Porträts: service@intmedcom.com

Link Gesamtpräsentation

Vielen Dank für Ihr Interesse!


„Baustellen der Frauenheilkunde“

Ratingagenturen bewerten Finanzsysteme, Pisa-Studien Bildungssysteme und gelegentlich werden auch Gesundheitssysteme unter die Lupe genommen. In die Beurteilung fallen üblicherweise gesundheitsökonomische Aspekte, Outcome bei bestimmten Erkrankungen, Einsatz der Ressourcen, Endpunkte wie Lebenserwartung, Zugang zu medizinischen Einrichtungen, Umgang mit MigrantInnen usw.

Veritable Medizinqualität hat unendlich viele Aspekte, aber mir scheint der Umgang mit Präventivmedizin der wichtigste Surrogatparameter für ein gutes und „gesundes“ Versorgungssystem im medizinischen Bereich zu sein.

Österreich mag im Ländervergleich ein gutes kuratives Angebot haben, die Versorgung mit Spitzenmedizin scheint exzellent zu sein, aber der stets halbherzige Zugang zu den Evidenzen der Vorsorgemedizin ist zutiefst unehrlich, unambitioniert und immer der kurzsichtigen Politik untergeordnet. Am Ende steht oft die Erkenntnis, dass Vorsorge in Österreich Privatsache ist und aus der Sicht der politisch handelnden und entscheidenden Personen auch bleiben soll.

Aus heutiger Sicht sind wir in diesem Teilaspekt der Gesundheitspolitik von einem „Triple A“ mehr als weit entfernt.

Schlusslicht zu sein bei der Einführung und Kostenübernahme einer HPV-Impfung ist nicht nur blamabel vor dem Hintergrund einer ausdrücklich guten wirtschaftlichen Position eines Landes, sondern mitunter auch Ausdruck einer Gesundheitspolitik die keine Visionen mehr hat. In Anbetracht der Tatsache, dass Gebärmutterhalskrebs seit 6 Jahren eine impfpräventable Erkrankung darstellt und mit der Vakzination die einzige global anerkannte Primärprävention dieses potentiell tödlichen Malignoms zur Verfügung steht, muss man sich schon fragen, wie resistent eine Gesundheitspolitik sein kann um das alles zu ignorieren.

Es ist auch zunehmend zu beobachten, dass Gesundheitspolitik weniger Bemühen zeig, sozial zu sein, wie wir am Beispiel der pränataldiagnostischen Versorgung in Wien deutlich erkennen können.

Der Umstand, dass Österreich auch das letzte Land Europas war, das seinen Töchtern bis 1897 den Zugang zur Universität verweigerte mag uns hoffen lassen, dass vielleicht irgendwann auch die Diskussion darüber zulässig sein wird, jungen Mädchen den kostenlosen Zugang zur Kontrazeption, wie in anderen Ländern auch, zu ermöglichen.

Schlusslicht in den angesprochenen Bereichen zu sein, bedeutet nicht zuletzt wider besseres Wissen Leid zuzulassen, das wir vielleicht reparieren können aber nicht verhindert haben.

Dr. Michael Elnekheli
Facharzt f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Präsident Berufsverband österr. Gynäkologen
Thaliastrasse 31, 1160 Wien
Tel.: 01 481 21 21
michael.elnekheli@web.de
www.patchworkfamily.at
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„Verhütung maßgeschneidert“

Gab es noch vor einigen Jahren ein knappes Dutzend oraler Verhütungsmittel, so ist diese Zahl in den letzten Jahren geradezu sprunghaft angestiegen. Aus vielerlei Gründen.

Einerseits wurde während der letzten zwei Jahrzehnte die Östrogendosis (Ethinyl-Estradiol=EE) konsequent gesenkt, um dessen potentielle Nebenwirkungen - hauptsächlich Thrombosen - zu vermeiden. Zuletzt galten die Bestrebungen auf der Östrogen-Achse der kombinierten oralen Kontrazeptiva (KOK) dem Ersatz von EE durch ß-Estradiol (E2). Das ist das physiologische – gleichsam natürliche – Östrogen wie es im weiblichen Organismus vorkommt. Man geht davon aus, dass es weitgehend nebenwirkungsfrei sein sollte.

Die zweite – vielleicht sogar wesentlich interessantere Komponente ist aber das Progesteron. Eine Überblicksarbeit aus 2008 (Schindler AE. Maturitas. 2008;61:171–180) unterscheidet viele verschiedene Derivate und sortiert sie nach Teilwirkungen: progesterone, östrogene, androgene, anti-androgene, glucocorticoide und antimineralcorticoide Wirkung. Und es sind die unterschiedlichen Progesteron-Derivate, die heute letztlich wesentliche Charakteristika der KOKs ausmachen. Anti-Androgene KOK finden vor allem Einsatz bei Akne, anti-mineralcorticoide KOK verfügen über ein diuretisches Potential. Die Betonung der gestagenen Wirkung ermöglicht eine “energischere” Zykluskontrolle. Ein Progesteron mit diesen Eigenschaften etwa ist das Nomogestrolacetat (NOMAC), das monophasisch (24/4; 2,5mg:1,5mg) in einer neuen Pille mit natürlichem E2 kombiniert ist (Zoely®, MSD). Im Vergleich zu einer konventionellen Levonorgestrel(LNG)/EE-Kombination zeigte es in Studien an insgesamt 3.400 Frauen günstige Wirkungen in Bezug auf die Blutgerinnung, den Fett- sowie den Kohlenhydratstoffwechsel. Auch in anderen Merkmalen wie Akne, Dauer der Abbruchblutung und Zykluskontrolle sind die Ergebnisse vielversprechend.

Bezüglich der kontrazeptiven Wirkungen – und das wird die Frauen der “Pillen-Nation” Österreich (die Pille ist das meist verwendete Kontrazeptivum) freuen, sind alle Produkte hervorragend. Ident mit der Pille bezüglich Effektivität liegen der Vaginal-Ring, der heuer 10 Jahre alt wird, die Hormonspirale oder das Verhütungs-Pflaster, das allerdings in letzter Zeit an Popularität verloren hat.

Frauen, die hormonelle Eingriffe ablehnen, können auf die Spirale oder das Verhütungskettchen zurückgreifen. Mit Sicherheit kein optimales Kontrazeptivum ist aufgrund einer enormen Rate an Fehlanwendungen das Kondom; allerdings ist es die einzige Möglichkeit, eine sexuell übertragbare Erkrankung zu verhindern.

Interessant ist der zuletzt errechnete wirtschaftliche Wert einer regelrecht durchgeführten Langzeitkontrazeption nach den Leitlinien des NICE (National Institute for Clinical Excellence, GB). Durch die Verhinderung ungeplanter Schwangerschaften würden sich wesentliche Kosten im Gesundheitsbereich einsparen lassen. Unter diesem Aspekt erscheint auch der Kostenersatz für Frauen bis zum 18. Lebensjahr wie er in anderen Europäischen Ländern längst durchgeführt wird, sinnvoll.

Univ. Prof. Dr. Christian Egarter;
Leiter d. Klin. Abt. f. Gyn. Endokrinologie & Reproduktionsmed.
Univ. Klin. f. Frauenheilkunde Wien / AKH, A-1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20,
E-Mail: christian.egarter@meduniwien.ac.at
T: 0664-3027185
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„Mikronährstoffstatus und Pille“ 

Univ. Prof.in Dr.in Doris Gruber
Univ. Frauenklinik Wien, AKH
A-1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20
Ordination: 1050 Wien, Wiedner Hauptstr. 95
T: 0664- 407 2066 ; M:doris.gruber@meduniwien.ac.at

TEXTLINK / PDF
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„HPV - Die blamable Geschichte!“

Österreich war im Herbst 2006 das erste europäische Land, in dem die HPV- Impfung verabreicht wurde, nachdem die EMEA die europäische Zulassung bekanntgegeben hatte. In schneller Folge wurde die HPV Impfung in allen Europäischen Staaten in die nationalen Impfprogramme aufgenommen. Bestimmte Gruppen (meist junge Mädchen zwischen 12 und 23 Jahren) werden staatlich finanziert. Nur in Österreich entschied man sich dagegen. Die vom BM für Gesundheit in Auftrag gegebene HTA (Health Technologis Assesment) Evaluation der HPV-Impfung in Österreich erbrachte im Gegensatz zu den übrigen weltweit durchgeführten HTA - Studien keinen Vorteil, wohl aufgrund der besonderen Berechnungsart (ohne Zervixkarzinomvorstufen, Kondylome, Vulvakarzinome etc nicht berücksichtigt, hoher Diskontierungssatz, kurze Berechnungsdauer) Eine andere - positive Kosten Nutzen Berechnung (Kundi, 2009) wird seither von politisch Verantwortlichen konsequent ignoriert.

Faktum ist , dass bisher zwei HPV-Impfstoffe entwickelt und zugelassen wurden, die beide vor einer Infektion mit den zwei häufigsten Krebs verursachenden HPV-Typen 16 und 18 schützen; einer schützt zusätzlich auch gegen die HPV-Typen 6 und 11, die hauptverantwortlichen Viren für Genitalwarzen. HPV 16 und HPV 18 sind zusammen für etwa 75 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs und einen großen Teil der Krebsvorstufen verantwortlich.
Mittlerweile haben sich in den vergangenen Jahren doch Bundesländer, Gemeinden und Institutionen entschieden, ihren Beitrag zur Prävention zu leisten und Impfaktionen beschlossen:

  • Das Land NÖ war Vorreiter mit seiner Impfaktion gegen Gebärmutterhalskrebs und bietet bereits seit 2007 allen Mädchen und Frauen zwischen 9 und 26 Jahren an den niederösterreichischen Landeskliniken die Impfung zu einem vergünstigten Preis von 90 Euro pro Dosis an.
  • Das Burgenland bot die Impfung um 90 € für jeweils einen Jahrgang Schülerinnen.
  • Kärnten bietet die Impfung kostengünstig an den öffentlichen Impfstellen an (130€).
  • Zuletzt gab es im Juni 2011 eine Aktion an der Meduni Wien für Mitarbeiterinnen und Angehörige wobei der Preis pro Teilimpfung für Mitarbeiter bei 47 Euro, für Angehörige und Jugendliche bei 77 Euro lag..
  • Einzelne Gemeinden leisteten oder leisten Kostenzuschüsse für ihre Mädchen und Frauen. Rechtliche Basis dafür ist zumeist ein positiver Gemeinderatsbeschluss. Die Höhe der Zuschüsse reicht von 10€ - 50% der Kosten.
  • Gemeinden mit Gemeindezuschüssen in NÖ und Burgenland sind etwa Purkersdorf, Ternitz, Brunn am Gebirge, Zwentendorf, Deutsch Wagram, Ruderdorf, Lockenhaus, Zemendorf-Stöttera, u.a. mehr

Ziel muss es jedoch sein, die Impfung für alle Mädchen und Frauen kostenlos im Rahmen eines nationalen Impfprogramms zu ermöglichen. Durch eine flächendeckende Impfung könnten bis zu drei Viertel aller Gebärmutterhalskrebsfälle sowie viele Krebsvorstufen verhindert werden. Die hochkarätige Medizinfachzeitschrift "The Lancet" publizierte 2011 eine australische Studie, der zu Folge nach Einführung (bei hoher Durchimpfungsrate der weiblichen Population zwischen 12 und 26 Jahren) bereits nach kurzer Zeit die Rate an Krebsvorstufen um etwa die Hälfte reduziert wurde. (von 0,82 Prozentpunkte auf 0,42 Prozentpunkte)
HPV Impfung sehr effektiv: Number needed to vaccinate NNV

Vergleicht man häufig gebrauchte Impfstoffe, so hat der HPV Impfstoff ein äußerst günstiges Wirkungsprofil: Impft man 5 Patienten, so verhindert man 1 Fall an Genitalwarzen, 8 Patientinnen verhindern 1 Fall an Genitalwarzen. Impft man 324 Frauen so verhindert man 1 Diagnose Gebärmutterhalskrebs, bei 729 geimpften Mädchen verhindert man 1 Todesfall durch Gebärmutterhalskrebs.

Aktuelle Entwicklungen weltweit und in Europa:

Genitalwarzen und Infektionsübertragung an Frauen führten seit Zulassung (2011) zum Start von Impfprorammen für Knaben bzw. Männer. In Australien, den USA und Kanada sind derartige "HPV Knabenimpfprogramme" bereits gestartet, in Europa evaluieren einige Behörden diesen Aspekt. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bevor auch in Europa die ersten HPV Impfprogramme für Knaben starten

Fazit:
Die Impfung ist wissenschaftlich weltweit so unumstritten wie wenige Maßnahmen in der Medizin. In Österreich hat sich in der Gesundheitspolitik mit einer verweigernden Haltung eingebunkert, deren Hintergründe unklar bleiben, wahrscheinlich aber vorwiegend – kurzsichtiger - finanzieller Natur sind

Daher mein Appell an Sie: Unterstützen Sie unsere Bestrebungen diese sinnvolle Primärprävention zumindest den jungen Österreicherinnen zukommen zu lassen. Die hohe Anzahl (~ 6000 pro Jahr) an Konisationen in Österreich lässt sich nur durch Kombination des PAP mit der Impfung nachhaltig senken.

Brotherton J.M.L. et al Lancet 2011; 377: 2085–92 Early effect of the HPV vaccination programme on cervical abnormalities in Victoria, Australia: an ecological study
Brisson M. et al, Estimating the number needed to vaccinate to prevent diseases and death related to human papillomavirus infection. CMAJ 2007; vol 177:464-468
Michael Kundi,"Health economics of HPV vaccination in Austria – cost-effectiveness of vaccinating 12 year old girls", Poster, ISPOR, Paris 2009


Drin. Doris Linsberger
FÄ für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sexualmedizinerin
3500 Krems/Donau, Margaretenstr. 6
T: 02732 860 44-1
M: dr.linsberger@gyn-krems.at
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„Dilemma Pränatalscreening“


Das pränatale Screening hat in Österreich seit Einführung der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung eine lange wie auch erfolgreiche Tradition. In den letzten beiden Jahrzenten gewann hierbei die Ultraschalluntersuchung einen immer bedeutungsvolleren Stellenwert. So fanden zum Beispiel die NT-Messung wie auch das Organscreening vor nicht allzu langer Zeit Einzug in die übliche pränatale Diagnostik. Heute ist diese Leistung kostenpflichtig, sodass eine Frau ggf. nicht zeitgerecht in den Genuss dieser wichtigen Untersuchung kommt.

Dahinter stecken eine Reihe von Haftungsfragen und Rechtsunsicherheiten. Man muss wissen, dass es in Österreich bei medizinischer Indikation zulässig ist, bis zum Tag vor der Geburt eine Schwangerschaft zu unterbrechen. Eltern machen in Haftungsfällen bei Gericht geltend, dass sie von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht hätten, wenn sie von der Behinderung ihres Kindes bereits vor der Geburt gewusst hätten, und fordern daher vom behandelnden Arzt oder der Krankenanstalt Schadenersatz.

So wurde zum Bespiel ein niedergelassener Salzburger Gynäkologe zunächst zur Leistung des gesamtes Unterhalts eines Kindes mit Trisomie 21 verpflichtet, obwohl dieser anhand von sogenannten Softmarkern, weit über das Maß der geforderten üblichen Sorgfaltspflicht einer Mutter-Kind-Pass-Untersuchung, ein erhöhtes Risiko für das Vorliegen einer Trisomie 21 erkannt hatte. Die Patientin hat trotz Anratens des Arztes nicht die Risikoambulanz aufgesucht. Aufgrund mangelnder Dokumentation der Aufklärung kam es zunächst zu Urteilssprüchen gegen den Arzt. Hätte der betroffene Arzt lediglich die im Mutter-Kind-Pass vorgesehene biometrische Untersuchung durchgeführt, wäre er aller Wahrscheinlichkeit nach nicht belangt worden.

Es wundert nicht, dass dieser Fall zu erheblichen Protesten geführt hat, gerade auch von Seiten der Behindertenorganisationen, welche massiv den eugenischen Charakter des Urteils kritisierten. In der Spruchpraxis galt ein gesundes Kind nicht als Schaden - nun ein Kind mit einer Behinderung schon. In der Folge stellte der zuständige Senat des OGH den Fall zur neuerlichen Erhebung der Faktenlage zurück in die Erstinstanz. Schließlich kam es zu einem Vergleich der Parteien.

Als Folge führte der Großteil der niedergelassenen Frauenärztinnen und Frauenärzte nur mehr die im Mutter-Kind-Pass geforderte biometrische sonographische Verlaufskontrolle durch.

Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen, wie NT-Messung oder Organscreening, verlagerten sich mehr und mehr in die Spitäler. Es dauerte nicht lange, bis sich das Landeskrankenhaus Klagenfurt mit einem ähnlich gelagerten Haftungsprozess konfrontiert sah, sodass auch Krankanstalten entweder diese Untersuchungen nicht mehr oder nur mehr kostenpflichtig anbieten.

Faktum ist, dass es aufgrund der Rechtssprechung und der daraus resultierenden Rechtsunsicherheit letztlich zu einem Rückschritt in der pränatalen Diagnostik kam.

Es sollten dringend Lösungen erarbeitet werden, die sowohl dem medizinischen Fortschritt als auch dem rechtlichen Hintergrund gerecht werden.


Dr. Gerald-Michael Radner
Facharzt f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Stellvertretender Vorsitzender der Kurie für Angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien
4400 Steyr Stadtplatz 39 & 1080 Wien Josefstädter Straße 3/1/4/5
Tel.: 0664 53 93 007
Mail: gerald.radner@a1.net
www.frauenarzt-steyr.at


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