PRESSEINFORMATIONEN 3.6.2008


   
Medizin/Gesundheit – NOEmbargo



5 JAHRE CASA AUSTRIA

Feuerwerk der Ehrungen


Timisoara(RU)/Wien/Gars(A). Seit 5 Jahren ist nun die CASA AUSTRIA – Rumäniens modernstes Unfallspital, das auf Betreiben des Wiener Unfallchirurgen Univ. Prof. Dr. Johannes Poigenfürst gebaut wurde – im erfolgreichen Vollbetrieb. In dieser Zeit wurde es nicht nur Qualitätssymbol für moderne Medizin, sondern auch lebendiges Zeichen des Brückenschlages zwischen Österreich und dem Banat, das einmal Teil Österreichs war.

Gestern, Montag,. 2.6.2008, fand in Timisoara (RU) im Foyer des Unfallspitals der Festakt anlässlich des 5-jährigen Bestehens statt.

Die österreichische Regierung vertraten GD f. Öffentliche Gesundheit Prof. Dr. Hubert Hrabcik sowie Botschafter Dr. Martin Eichetseder. Rumäniens Regierung repräsentierte der Staatssekretär für Gesundheitswesen, Dr. Arafat, sowie zahlreiche hohe politische Würdenträger. Nicht zuletzt nahm Caritas-Präsident Dr. Franz Küberl – „Hätte ich einen Friedens-Nobelpreis zu vergeben, würde Poigenfürst ihn bekommen!“ - am Festakt teil, da die Caritas seinerzeit vor Ort die wesentlichen Managementaufgaben übernommen hatte. Weiters der Caritas-Direktor von Timisoara Herbert Grün, Vertreter des Deutschen Wirtschaftsclubs Timisoara, darunter Peter Bayard, Helvetice Profarm Timisoara, DI Josef Worm, der das Projekt jahrelang im Namen der Caritas leitete oder der örtliche Honorakonsul sowie der Rektor der Medizinischen Universität Temesvar. Nicht zuletzt meldete sich Poigenfürsts erster geretteter Patient aus blutigen Revolutionstagen mit den Worten „God bless Austria!“ zu Wort.

Fast 20 Jahre nachdem Poigenfürst als Leiter des legendären Ungarisch(Zug)-Österreichischen(Ausrüstung/Mannschaft) Hilfszuges beschlossen hatte, hier ein modernes Krankenhaus zu bauen, wurde er in den Laudationes gefeiert wie ein Volksheld. Und war mit seinen Anliegen weiter erfolgreich.

GD Dr. Hrabcik brachte die Zusage, dass die Bundesregierung eine Umbauung des dringend notwendigen CTs finanzieren wird. Präsident Dr. Küberl überreichte ihm die Elisabeth-Medaille für humanitäre Verdienste. Im Foyer wurde von Staatssekretär Arafat, GD Hrabcik sowie Botschafter Eichetseder eine Poigenfürst Bronzebüste enthüllt. Alle anwesenden Rumänischen Politiker versicherten ihn weiter ihrer Unterstützung. Der Rektor der Medizinischen Universität beschwor sogar den Geist des alten Österreich. Nicht ganz zufällig, denn das Banat, dessen Hauptstadt Timisoara ja ist, war seinerzeit lange direkt Wien unterstellt und damit relativ unabhängig. Nicht zufällig war das damalige Temeschburg 1884 die erste Europäische Stadt mit elektrischer Straßenbeleuchtung.



v.l.n.r.: KÜberl, Hrabcik, Ostafichuk, Arafat, Eichetseder, Poigenfürst

Hervorragende Zahlen


Die CASA AUSTRIA wurde mit 2x30 Betten als Unfallkrankenhaus angelegt und brachte ein völlig revolutionäres Behandlungskonzept nach Rumänien, das Poigenfürst als Chef des Böhler-UKH in Wien entworfen hatte. Kernprinzip: Nicht der Schwerstverletzte wird zum Arzt in die einzelnen Abteilungen gebracht, sondern vor Ort betreut a priori ein Multidisziplinäres ExpertInnen-Team.

Die Abteilung für Plastische & Rekonstruktions-Chirurgie betreute währen der letzten 5 Jahre 9.110 PatientInnen stationär. Die jährliche Zahl an Behandlungen verdoppelte sich in diesem Zeitraum auf fast 2.500. Die Gesamtzahl der chirurgischen Eingriffe bei diesen PatientInnen lag 2007 bei 2.935. Jährlich kommen rund 1.600 ambulante Behandlungen hinzu. Besonders kostenintensiv sind großflächige Verbrennungen, die bis zu 100.000.-€ an Behandlungskosten verursachen. Große Erfolge auch in der Forschung, wo in den 5 Jahren 1,2 Mio € an klinischen Grants und 9 klinische Studien akquiriert werden konnten. Ein weiterer Lohn der engagierten Arbeit war eine EU-Akkreditierung für Plast - & Rekonstruktive Chirurgie.

Die Abteilung für Polytraumatologie ist die einzige dieser Art in Rumänien. Die rasch steigende Zahl an Verkehrsunfällen lässt auch hier die PatientInnezahlen rapide hochschnellen. 2.404 Polytraumata wurden in 5 Jahren behandelt. Hauptsächlich Menschen zwischen dem 20. und 60-Lebensjahr mit Kopf, Glieder- und/oder Brustkorbverletzungen. Die Totalzahl an Eingriffen lag bei 3.333. Extrem gesenkt werden konnten Hospitalisierungszeit und Mortalität, sodass man bei der Sterblichkeit von Mehrfachverletzten den europäischen Durchschnitt bei Polytrauma bereits deutlich unterbieten kann.

Poigenfürst betonte in seinen tief ergriffenen Dankesworten seine Begeisterung über die exzellente Arbeit der Rumänischen Kollegenschaft, die in kürzester Zeit internationale Standards erreichen konnte und zum medizinischen Vorbild für ganz Rumänien wurde und etwas später abseits des Trubels „Ich bin beschämt!“

Für den interessierten Zuhörer war die Feierstunde ein Lehrstück in europäischer Völkerverständigung und Brüderlichkeit, geprägt von der Einsicht, dass Europa zusammengerückt ist und vom intensiven Denkanstoss, ob man mancherorts in (Ost-)Europa von Österreich ganz einfach aus historischen Gründennicht gelegentlich mehr erwartet, als wir häufig wenig selbstbewusst agierenden ÖsterreicherInnen uns selbst zutrauen . . .+++ende+++

SERVICE

* Prof. Poigenfürst ist telefonisch erreichbar unter: 0664 355 0088
* Zahlreiche Fotos stehen auf Anforderung zur Verfügung
   


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Medizin/Gesundheit – NOEmbargo

CASA AUSTRIA

Ehrung auch für MedCommunications

Timisoara(RU)/Wien/Gars(A). Seit 5 Jahren ist nun die CASA AUSTRIA – Rumäniens modernstes Unfallspital, das auf Betreiben des Wiener Unfallchirurgen Univ. Prof. Dr. Johannes Poigenfürst gebaut wurde – im erfolgreichen Vollbetrieb.

In dieser Zeit wurde es nicht nur Qualitätssymbol für moderne Medizin, sondern auch lebendiges Zeichen des Brückenschlages zwischen Österreich und dem Banat, das einmal Teil Österreichs war.

Seit 2001 unterstützt MedCommunications das Projekt mit kostenloser „Bettel-PR“.

Geschäftsführender Gesellschafter Dr. Wolfgang A. Schuhmayer: „Bei meiner eigenen Unternehmensgründung hatte ich mir vorgenommen, caritativen Projekten zu dienen, wenn der liebe Gott meine Firma mit Erfolg segnet.

2001 sah ich den TV-Spot von Demner & Merlicek, rief spontan an und es kam nicht nur zu eine intensiven Zusammenarbeit, sondern auch zu einer wunderbaren Freundschaft mit Hans Poigenfürst.“

Am 2.6.2008 fanden umfangreiche Feierlichkeiten anlässlich des 5-jährigen Bestehens der CASA AUSTRIA statt. Poigenfürst erhielt von Caritas Präsident Dr. Franz Küberl für seine Verdienste die Elisabeth Medaille.

GD Prof. Dr. Hubert Hrabcik in Vertretung der Gesundheitsministerin und Botschafter Dr. Martin Eichtinger enthüllten gemeinsam mit der Rumänischen Staatssekretär für Gesundheit Arafat eine Poigenfürst-Büste im Eingangsbereich.

Im Foyer des Krankenhauses konnte Unternehmenschef Wolfgang A. Schuhmayer bei dieser Gelegenheit „seine“ Ehrentafel in Messing bewundern, die schon im Vorjahr als Dank für die jahrelange, umfangreiche Medienarbeit in Österreich gestiftet wurde.

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