PRESSEMELDUNG 27/04/2010
Medizin/Gesundheit – No EmbargO

Kunst als Caritas
„HABANA MI AMOR“
Wien. Es beginnt wie der Stoff aus einem Roman von Hemingway. Ein Mann, der sich der Leidenschaft seiner Jugend entsinnt – der Fotografie. Der durch einen genüsslichen Anlass an sein Ziel gelangt – das Zigarren-Rauchen. Der sich in eine neue Stadt, ein neues Land verliebt – Havanna in Cuba. Und der zumindest so viel seines Herzens an sie verliert, dass er immer wieder zurückkehrt, um den Menschen zu helfen – Neudeutsch „Arts goes Charity“. Zu treffen ist dieser Mann im Chefbüro der Abteilung für Intensivmedizin des AUKH Meidling in Wien – Univ. Prof. Dr. Heinz Steltzer. medcoMMMunications hat ihn anlässlich seiner Vernissage am 7. Mai in Wien zum Interview gebeten und es wurde eine spannende Geschichte.
Zunächst war da der Medizin-Student Heinz Steltzer, der von der Fotografie so fasziniert war, dass er mit Freunden ein Fotoverzeichnis aller Kärntner Burgen anlegte. Offenbar gelungene Bilder, denn die ersten bezahlten Aufträge ließen nicht auf sich warten. Dennoch obsiegte die Medizin über die kreative Kunst und so wurde die Leidenschaft für den Blick durch die Kameralinse von den Notwendigkeiten der medizinischen Laufbahn in den Hintergrund gedrängt.
Erst 2001 sollten es zwei Fügungen sein, die zu einer Renaissance der künstlerischen Ambitionen führten: eine Reise zur internationalen Zigarrenmesse nach Kuba auf Vermittlung des damaligen Chefredakteurs des „European Cigar Cult Journal“, Reinhold C. Widmayer, und die Möglichkeit, dort eine brandneue digitale Profikamera testen zu dürfen.
Die Motivjagd durch die Straßen und Gassen von Havanna wurde zur Leidenschaft. Aus der Dokumentation wurden Bilder, die bewusst Geschichten erzählen - zumindest jenen, die sie zu lesen verstehen. Menschen hinter Gittern ist eines dieser Themen. Wie sagen die Kubaner? „Wir sind eine Insel, aber wir haben keinen Fisch!“
Die Beschäftigung mit Land und Leuten, den Kontrasten, die sich aus einer politisch völlig anderen Welt ergaben, führten zu einem neuen Bewusstsein im Umgang mit diesem Land und den Menschen. In den Vordergrund rückte immer mehr die aktive Teilnahme und das Erkennen der Tatsache, dass hier im einen oder anderen Fall Hilfe vonnöten wäre
Auch ein gutes Bildungssystem, das sich die Castro-Heimat leistet – inklusive Gratisstudium für Studenten aus benachteiligten Ländern oder sozialen Schichten – erreicht seine Grenzen dort, wo es um die Umsetzung geht. Ausrüstung für Spitäler, medizinisches Verbrauchsmaterial, ja sogar Medikamente wurden gemeinsam mit dem Gründer der Initiative „Buena Vista“, Stefan Krenn, gesammelt und nach Kuba verschifft.
Keine leichte Aufgabe, denn alleine das Shipping im Container kostet über 4.000.-€. Und hier schließt sich der Kreis. „Irgendwann dachte ich mir, diese Fotos könnte man doch verkaufen, um Geld für Güter und Transporte zu bekommen,“ so der Mann, der entfernt an George Clooney erinnert, im Interview mit medcoMMMunications-Chef Schuhmayer. Dabei handelte es ich zum Teil um erhebliche Spenden, die bisher schon verschifft wurden. Der Pharma-Riese Fresenius spendete 15.000l Infusionslösungen, Robert Hartlauer schickte 100.000 Brillenfassungen. Das alles ging in ein Land, in dem das Monatsgehalt eine Arztes bei rund 30.-€ liegt . . . .
Nun gibt es wieder einen aktiven Schritt, um die Kunst zur Caritas werden zu lassen. Wir als medcoMMMunications schließen uns dieser Initiative mit kostenlosen Aussendungen an die Medien gerne an und vor allem mit der Verbreitung der Einladung zur aktuellen Vernissage der Bilder von Dr. Heinz Steltzer:
"HABANA MI AMOR"
Kubanische Foto-Impressionen "in Sand den gesetzt"
von Dr. med. Heinz Steltzer
in der Werkstätte“ STELLAMO“ der Künstlerin Stella Motyka
1090 Wien, Müllnergasse 33/1
Vernissage: 7. Mai 2010 , 19.00h
Finissage: 11.Juni 2010, 19.00h
Um Anmeldung wird gebeten
T: 0664 - 45 57 101
M: contact@stellamo.at
. . . ganz einfach, weil es heute auffällt, wenn ein erfolgreicher Universitätsprofessor sich auf so persönliche Weise engagiert. Ein Engagement, das in der Unfallchirurgie offenbar eine gewisse Tradition hat, wenn man sich an die „Casa Austria“ von Prof. Hans Poigenfürst erinnert. Und auch damals haben wir gerne aktiv mitgeholfen.
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